
John Jesurun © Irene Young
Seit 1982 entwickelte er Text, Regie und Ausstattung von mehr als 30 Stücken, darunter „Chang in a void moon“ (61 Episoden), die Medientrilogie „Deep sleep / White water / Black Maria“, „Everything that rises must converge“ und „Snow“. Er war Fellow zahlreicher Stiftungen, darunter MacArthur, Rockefeller, Guggenheim und die Foundation for Contemporary Arts. Seine Arbeiten wurden unter anderem bei TCG und No Passport Press („Shatterhand Massacree and other Media Texts“– war 2004 bei spielzeit’europa im Haus der Berliner Festspiele zu sehen), sowie im Performing Arts Journal („Faust / How I rose / Bam“) veröffentlicht. Die japanische Version von „Philoktetes“ wurde unter Mitwirkung von Hideo Kanze in Kyoto präsentiert. Weitere Arbeiten sind u.a. „Firefall“ (Dance Theatre Workshop, New York), das preisgekrönte Musicvideo für Jeff Buckley, „Last Goodbye“, die Inszenierung der Oper „Delusion of the Fury“ von Harry Partch bei der Japan Society und die Webserie „Shadowland“ auf Vimeo. John Jesurun unterrichtete Theaterwissenschaften an Hochschulen in Deutschland (u.a. in Gießen), den Niederlanden, den Vereinigten Staaten und in Japan.
Stand: März 2016