
Cy Linke © indeed
Regisseur*in, Performancekünstler*in
Berlin, Deutschland
Teilnehmer*in Internationales Forum 2025
Cy Linke, aufgewachsen im Ruhrgebiet, studierte Philosophie-Künste-Medien in Hildesheim und Regie in Hamburg und Zürich. Mit der Abschlussproduktion „Fallen (durchgestrichen)“ wurde Linke zum Körber Studio Junge Regie und zum OUT NOW Festival Bremen eingeladen.
Zuletzt arbeitete Linke in „Stierhunger“ zu Essstörungen*, Nichtbinarität und Stierkampf und in „Sohn werden*“ zu Transitionen und Queer- und Trans*feindlichkeiten. In anderen Arbeiten ging es, neben Queerness und Krankheit*, um Sexismus in der Medizin, die Angst zu fallen und zu failen, (Un-)Gehorsam, (Auf-)Begehren und um Formen von Care. Linkes Arbeiten sind recherchebasiert und verhandeln soziale Mikrokosmen als Brennpunkte für Machtdynamiken und deren Veränderungen. Linke wurde eingeladen zum Treffen junger Autor*innen, zum Hauptsache Frei Hamburg, zum 6 TAGE FREI Stuttgart u.a. und erhielt kürzlich das Arbeitsstipendium für deutschsprachige Literatur der Berliner Senatsverwaltung für die Arbeit an deren ersten Roman. Zusammen mit der Psychologin Hannah Lesser forscht Cy Linke zu Power and Pleasure, erfindet Begegnungsformate und ist neben der künstlerischen Arbeit als Bodyworker*in tätig.
Stand: März 2025