Ortsspezifische Performance | 10 Treffen: Herstory Treffen

Living Canvas

Von und mit Cultural Workers Studio

Fünf Personen gehen dynamisch durch einen Raum.

Living Canvas © Ksenia Yanko

Kennenlernen, entdecken, diskutieren und mitmachen stehen im Zentrum dieser performativen Erkundung von Cultural Workers Studio in Kreuzberg.

Diese Veranstaltung ist Teil des Herstory Treffen.

„Living Canvas“ bietet einen Ortsbesuch im Cultural Workers Studio, einem Co-Working-Raum, künstlerischen Produktionsteam und Community-Netzwerk, das seit Mai 2022 im Kreuzberger Flutgraben e. V. angesiedelt ist. Die Besucher*innen sind eingeladen, Mitglieder des Cultural Workers Studio kennenzulernen und mit ihnen darüber zu sprechen, wie ihre Verbindungen zustande gekommen sind und wie Horizontalität und Gruppenbildung innerhalb des Studios funktioniert haben. Zwischen den Gesprächen erzählen die vier Mitglieder kurze performative Geschichten, in denen sie eine Antwort auf die Frage suchen, ob es möglich ist, jemanden zu verändern. Danach beginnen sie, einander zu malen – und das Publikum ist eingeladen, mitzumachen.

Das Studio entwickelt Projekte mit ukrainischem Schwerpunkt unter der Leitung von Mitgliedern, die vor den Schrecken der Invasion der Ukraine im Jahr 2022 geflohen sind. Sie kooperieren und teilen Wissen und Fertigkeiten mit dem Ziel, in der Berliner Kulturlandschaft zu intervenieren und mit den Mitteln kulturellen Ausdrucks über den ukrainischen Kampf gegen Aggression und Unterdrückung zu informieren. Das Studio wird vom Flutgraben e. V. unterstützt, der technisches Equipment und Räume zur Verfügung stellt und dem Studio gemeinschaftlichen Rückhalt durch bereits im Haus existierende künstlerische Netzwerke bietet. Außerdem arbeitet das Cultural Workers Studio mit Partner*innen ihres Vertrauens zusammen, um Selbstbestimmung der Mitglieder und eine größere Community durch Kultur zu erreichen.

Programm

Hinweis: Die Besichtigung ist frei zugänglich: Sie können jederzeit dazukommen, eine Mitarbeiterin ist vor Ort.

14:00 Einlass
14:15 Einführung
14:30 Gebäudebesichtigung/Gruppengeschichte (auf Englisch/Deutsch/Ukrainisch)
15:00 Performative Intervention
15:45 Kaffeepause
16:15 Kurzfilmvorführung: „Hanny in der Fabrik“ (2023) von Cultural Workers Studio
16:30 Offene Diskussion im Rahmen von Transfeministischer Solidarität/Geschichte mit Mitgliedern des Cultural Workers Studio: „Können sich Menschen verändern?“
17:00 Freie Zeit, Getränke und Diskussion
18:00 Ende

Kaffee, Tee und Snacks werden angeboten.

Mit

Hanna Liashenko, Axxi Oma, Richard Pettifer

Die Veranstaltung wird gefördert durch die Bundeszentrale für politische Bildung/bpb.